Zeitreihenanalysen

"Welchen Einfluss haben Rückrufaktionen auf die Veränderung des Marktanteils?"

"Mit welcher Verzögerung wirken sich Marketingmaßnahmen bei den Endkunden aus?"

Der überwiegende Teil an Marktforschungsergebnissen vernachlässigt einen für die Bestimmung von Wirkungsbeziehungen entscheidenden Faktor: die Zeit! Denn die meisten Managementinstrumente wirken nicht direkt – d. h. in der selben Periode, in der das Instrument eingesetzt wird – sondern erst mit einer gewissen Zeitverzögerung auf die Zielvariablen des Unternehmens. Analysen, die lediglich auf Daten eines Messzeitpunktes basieren, können so zu falschen Schlussfolgerungen führen – insbesondere dann, wenn Maßnahmen bestimmte Zielvariablen sogar erst negativ beeinflussen („worse before better“).

Zeitreihenanalysen, die bspw. auf Basis bereits vorliegender Unternehmensdaten (Performancegrößen, Daten der regelmäßig durchgeführten Kundenbefragungen) basieren, können aufdecken,

  • wie variabel die Zielgrößen im Zeitverlauf sind,
  • ob Variablen (Unternehmensmaßnahmen, Maßnahmen des Wettbewerbs, externe Faktoren) identifiziert werden können, die mit der Veränderung der Zielvariablen in Zusammenhang stehen, und
  • welche Ursache-Wirkungsbeziehungen bestehen.

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